Heizen mit Holz

In der kalten Jahreszeit leiden viele unter der trockenen Heizungsluft. Trockene Haare und rissige Haut sind die Folge, Zimmerpflanzen leiden und so richtig gemütlich ist es nicht. Auch bei immer wiederkehrenden Grippeerkrankungen findet man die Ursache meist in der Heizungsluft, denn durch ausgetrocknete Schleimhäute können Viren und Bakterien nicht mehr abgewehrt werden. Aus diesem Grund kehren immer mehr Menschen zurück zum traditionellen Heizen mit Holz. Ob Kaminofen, offener Kamin oder gemauerter Ofen – das Heizen mit Feuer hat mehr Vorteile als die romantische Gemütlichkeit die aufkommt. Inzwischen ist auch die Beschaffung von Kaminholz oder anderem Brennmaterial kein Problem mehr. Wer es ganz bequem möchte, kann Kaminholz auf holzas.com online bestellen. Neben günstigen Preisen erhält man dort auch noch vernünftige Lieferkonditionen und Auflieferer mit Erfahrung.

Vorteile des Heizens mit Holz

Holzofen sind gemütlich. Das Prasseln des Feuers wirkt entspannend und wer den Vergleich kennt, wird bestätigen, dass Kamin- oder Ofenwärme einfach anders als Heizungswärme ist. Durch die Strahlungswärme werden auch Möbel und Wände aufgewärmt. Für den Menschen ist dies angenehmer, als die aufgewärmte Luft durch die Heizung. Auch für Personen, die steigenden Heizöl- und Strompreisen entgehen wollen, bietet sich Ofenwärme als Alternative an. Gerade Hartholz hat eine lange Brenndauer und dadurch, dass beim Verbrennen nur soviel Co2 abgestoßen wird, wie der Baum vorher gebunden hat, ist das Heizen mit Holz Co2 neutral. Wer keinen eingebauten Ofen besitzt, kann sich einen Kaminofen zulegen, durch die platzsparende Bauweise und relativ einfache Montage eignet sich dieser auch für kleinere Räume. Die Preisspanne beginnt hier bei wenigen Hundert Euro für einfache Modelle und hält sich damit im Vergleich zu einem gemauerten Grundofen im Rahmen.

Was man bedenken sollte

Es gibt aber natürlich auch einige Punkte die vor der Anschaffung eines Ofens beachtet werden sollten. Mieter haben meist nicht die Möglichkeit auf Holzofen oder Kamin umzusteigen. Neben der Platzfindung für den Ofen muss auch die Entlüftung geplant werden. Nur wenige Häuser verfügen heute noch über einen Ofenanschluss. Ofenholz oder Holzpellets müssen außerdem trocken gelagert werden. Der Umgang mit dem Holzofen erfordert etwas Gewöhnung und Timing, denn das Holz muss rechtzeitig nachgelegt werden, damit der Ofen weiter brennt.

Das ideale Saunaholz

Jeder Saunagänger kennt und schätzt den würzigen Holzgeruch, der in den meisten Saunen die Nase umschmeichelt. Er ist das typische Erkennungszeichen der nordischen Fichte, auch Polarfichte genannt. Das Holz dieses skandinavischen Nadelgehölzes eignet sich hervorragend für den Bau einer Sauna, da es eine feinporige Struktur hat und durch schnelles Wachstum zu einem moderaten Preis verkauft wird.

Mit Vorbehandlung das perfekte Saunaholz

Die nordische Fichte wächst in Skandinavien, Polen und dem nördlichen Russland und kann nach rund achtzig Jahren Wachstum geschlagen werden. Auch die geringen Ansprüche an Bodenbeschaffenheit und klimatische Bedingungen sorgen für einen günstigen Preis. Wenn das Fichtenholz für knapp hundert Stunden mit Hitze um die zweihundert Grad behandelt wird, entsteht das so genannte Thermoholz. Diese Veredlung verbessert die Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit, die durch Schweiß und Aufgüsse entsteht und entzieht Pilzen und Bakterien die Existenzgrundlage. Optisch erinnert eine Sauna, die aus Thermoholz auf Fichtenbasis gebaut ist, an tropische Edelhölzer und wertet die heimische Sauna auf. Durch viele Asteinschlüsse entsteht zudem ein interessantes und schön anzusehendes Oberflächenrelief, das eine angenehme Atmosphäre erzeugt. Neben diesem idealen Saunaholz eignen sich noch weitere Nadelgehölze sehr gut für den Saunabau.

Kombinationen aus verschiedenen Nadelhölzern

Ebenfalls aus dem skandinavischen Norden, insbesondere aus dem finnischen Lappland, stammt abgestorbenes Kiefernholz, das als Keloholz bezeichnet wird. Es wird insbesondere aus modischen Erwägungen heraus gewählt, weil mit zunehmendem Alter eine attraktive und immer stärker ausgeprägte Silbergraufärbung eintritt. Mit der europäischen Tanne und der kanadischen Hemlocktanne sind zwei sehr populäre Holzarten für den Saunabau geeignet. Die Außenwände der Sauna können beispielsweise aus nordischer Fichte bestehen und die Inneneinrichtung aus Tannenholz. Auch die nordamerikanische Rot-Zeder ist eine individuelle Möglichkeit, Abwechslung in die Innenausstattung zu bringen. Die dunkelrote Färbung ergänzt andere Holzfarbtöne hervorragend, vorausgesetzt der sehr eigenwillige ausgeprägte Geruch des Zedernholzes gefällt. Eine besondere Erwähnung hat noch das schnell wachsende aus Afrika stammende Abachi-Holz verdient, dass sehr gerne für die Sitzbänke gewählt wird, weil es die Wärme nicht so gut aufnimmt wie die Nadelgehölze.

Bangkiraiholz

Bangkirai TerasseYellow Balau wird auch als Balau oder Bangkirai bezeichnet. Bangkirai hat sein natürliches Verbreitungsgebiet in Myanmar, Thailand, Sumatra und Borneo, hauptsächlich auf bis zu etwa 600 Metern Höhe auf tonhaltigem Boden. Angebaut wird die Yellow Balau zusätzlich noch außerhalb seines natürlichen Lebensraumes in Indien, Pakistan, Laos und Vietnam, aber auch auf den Philippinen. Frisch weist das Kernholz eine Farbe von gelblich braun bis grünlich auf. Es dunkelt nach zu einem olivbraunen Ton. Das Kernholz ist nicht immer vom Splintholz abgesetzt, das aber in der Regel eine hellere Farbe hat, die jedoch auch stark variieren kann.

Bangkirai weist eine hohe Dichte auf (bis zu 0,9 g/cm³) Das Holz ist schwer und witterungsfest, allerdings trocknet es nur langsam und neigt dabei zu Rissen. Da die Festigkeit um ca. das doppelte höher ist als bei der Eiche, ist es schwer zu bearbeiten. Das Kernholz ist beständig gegenüber Pilzen und Insekten.

Verwendung findet das Holz vor allem im Außenbereich, z.B. im Wasserbau, imprägniert wird es allerdings nicht. In Asien wird es ebenfalls im Schiffsbau und für Leitungsmasten verwendet, in Europa werden Docks und Hafenbauten mit Yellow Balau konstruiert. Auch für Gartenmöbel und Terrassenbeläge findet Bangkirai Verwendung.

Teakholz

wooden_teak_boatDer Teakbaum erreicht eine Höhe von 25 bis 35 Metern, manchmal sogar 40 Meter und eine Dicke von bis zu 1 Meter. Hauptverbreitungsgebiet ist Thailand oder Myanmar, Indien und Java. Auch der Teakbaum hat astfreie Stammlängen von ungefähr 20 Metern. Die Krone ist extrem dicht und setzt erst sehr hoch an. Frisch geschlagen weist das Holz zunächst einen gelben Farbton auf, später dunkelt es nach, bis es einen dunklen Braunton mit schwarzen Streifen durchzogen erreicht hat. Die Dichte erreicht bis zu 0,72 g/cm³. Teak ist extrem widerstandsfähig und trotzt Wetter, Pilzen und Insekten (sogar Termiten). Es ist nur sehr schwer entflammbar und weicht auch nicht ätzenden Säuren. Somit hat man sehr lange Freude an einem Stück aus Teakholz.

Teakholz muss nur geölt werden und nicht lackiert

Durch seine hohen, astfreien Stämme mit diesen hervorragenden Eigenschaften ist Teakholz sehr beliebt. Da das Holz über natürliche Öle verfügt, bleibt es auch ohne es nachzubehandeln ansehnlich und witterungsbeständig. Spezielle Inhaltsstoffe erschweren eine Lackierung oder Fremdfarbgebung sehr, weshalb spezielle Leime eingesetzt werden müssen. Stattdessen werden sie meist nur eingeölt. Verwendet wird es hauptsächlich als Holz für Möbel, Vertäfelungen und als Parkettböden. Durch seine extrem wetterfesten Eigenschaften wird Teakholz auch im Schiffs- und Bootbau, auch beim Bau von Häfen gerne eingesetzt. Teakholz wird nicht glitschig und ist rutschfest. Da Hartmetall bei Bearbeitung von Teakholz schnell stumpf wird, ist von der Verwendung abzuraten.

Palisanderholz

Es gibt 3 verschiedene Palisanderholzarten. Brasilianischer Palisander oder Rio-Palisander darf seit 1968 nicht mehr ausgeführt werden. Seit 1998 steht Rio-Palisander unter verschärftem Artenschutz. Ostindischer Palisander stammt ursprünglich aus Indien, aber auch hier wurde zuviel gerodet. Er ist mittlerweile sehr selten geworden und wird seit rund 30 Jahren in Indonesien nachgezüchtet. Santos Palisander ist kein echter Palisander, auch wenn er so bezeichnet wird.

Rio Palisanderholz

Farblich variiert Palisanderholz je nach Sorte von Dunkelrot bis Schwarz oder sogar Tiefschwarz beim Rio-Palisander (nigra). Ostindischer Palisander ist meist von dunklem violettbraunem Farbton und weist eine hohe Härte auf.

Beliebt ist Palisanderholz bei der Herstellung von Furnieren, Täfelungen und Parkett. Begehrt ist es vor allem in der Herstellung von Musikinstrumenten, hauptsächlich Xylofone oder Blockflöten, oft auch für Griffbretter von Gitarren. Aufgrund eines Übersetzungsfehlers stolpert man manchmal über “Rosenholz”- Instrumente, damit ist jedoch Holz vom Palisander gemeint.

Mahagoniholz

Mahagoni-Holz-300×225.jpg” alt=”Mahagoni Holz” width=”300″ height=”225″ />Mahagonigewächse wachsen im gesamten mittelamerikanischen Raum, hauptsächlich an der Ostküste, sowie im tropischen Südamerika. Es gibt für Mahagonihölzer auch verschiedene Handelsnamen wie z.B. Caoba oder Tabasco-Mahagoni, was aus der unterschiedlichen Herkunft resultiert.

Der amerikanische Mahagonibaum ist ein Laubbaum, welcher bis zu 40 Meter hoch und bis zu 3,5 Meter dick werden kann. Auch Mahagoni hat astfreie Stammlängen von bis zu 25 Meter. Die Borke variiert farblich von einem braunen Grau bis zu einem roten Braun und weist tiefe Furchen auf. Die innere Rinde kann von einem rosa Farbton bis zu einem roten Braun abweichen.

Mahagoniholz bekommt durch das Ölen den besonderen Glanz

Das Kernholz weist eine schöne rotbraune bis hellbraune Farbe auf. Die Dichte variiert auch von der Herkunft und kann von 0,44 bis 0,60 g/cm³ reichen. Mahagoni ist extrem widerstandsfähig gegenüber Pilzen und Insekten, was es zu einem sehr beliebten Holz in vielerlei Branchen macht. Am besten kommt Mahagoni zur Geltung, wenn es lackiert oder geölt wird. Wegen seiner Widerstandsfähigkeit wird es im Schiffsbau eingesetzt, aber auch für besonders hochwertige Instrumente. Auch im Innenausbau hat Mahagoni begeisterte Anhänger.